Kinderosteopathie

Kinderosteopathie als spezielle Hilfe für die Kleinsten

Ein Kind ist kein kleiner Erwachsener, erst recht nicht ein Neugeborenes. Die Behandlung der Kleinsten erfordert spezielle Kenntnisse über den altersentsprechenden Körperbau und die jeweiligen Entwicklungsprozesse. Kinderosteopathen benötigen Fingerspitzengefühl für diese Besonderheiten, welche im Rahmen von standardisierten Zusatzseminaren zertifiziert vermittelt werden.

Wann zum Kinderosteopathen

Immer dann, wenn der „Schuh drückt “ – werfen Sie doch einfach mal einen Blick in die Anwendungsbereiche.

Über den Tellerrand geschaut

In manchen Ländern arbeiten Kinderosteopathen auf Neugeborenenstationen. In die ersten kinderärztlichen Untersuchungen (U1/U2) des Neugeborenen wird dann eine osteopathische Behandlung für das Baby integriert. Dies hat sich als sinnvoll herausgestellt, weil eine Geburt stets eine große Herausforderung für Mutter und Kind darstellt.

Die Geburt ist der erste große Kraftakt im Leben eines neuen Erdenbürgers. Sie stellt auch für die werdende Mutter eine Grenzerfahrung dar. Trotzdem ist eine Geburt ein ganz natürlicher Prozess und sollte so leicht und ungestört wie möglich vonstattengehen. Dazu gehört eine gute Vorbereitung durch Frauenärzte, Hebammen und Kinderosteopathen. Durch eine osteopathische Begleitung schon vor der Geburt können störende Einflüsse aufgespürt und behandelt werden, um die Geburtsarbeit zu erleichtern.

Ich betrachte meine kinderosteopathische Arbeit außerdem als lebensbegleitend. Die Einflüsse, die ein Kind sein Leben lang bis hin zum Erwachsenenalter bewältigen muss, sind immens. Die Natur hat es so eingerichtet, dass solche Einflüsse kompensiert werden können.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass diese Kompensationen Spannungen im Gewebe aufbauen, die das wachsende und sich entwickelnde Kind gerne wieder loswerden möchte. Dies ist vergleichbar mit einer Raupe, die sich in einen Kokon verpuppt, und sich als Schmetterling wieder befreien muss.

Manchmal möchten wir nur allzu gerne dabei helfen, damit unsere Kinder mit weniger Stress und mehr Energie in eine neue Lebensphase starten können. Diese Hilfe kann mannigfaltiger Natur sein – kommen Schmerzen oder andere Symptome dazu, kann ich einen osteopathischen Beitrag dazu liefern.